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Was ist bei Sporthallenbeleuchtung zu beachten?

Im privaten Bereich von Wohnzimmer bis Badezimmer sind praktische Beweggründe neben dekorativen Ideen der häufigste Grund für eine detaillierte Ausrichtung – sowohl in Bezug auf die Platzierung als auch auf die Leuchtkraft – von Lichtelementen. Bei Beleuchtung für die Sporthalle sind, ähnlich wie bei Bürogebäuden oder anderen öffentlichen Einrichtungen, jedoch einige Details zu beachten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Ballwurfsicherheit
  • Lichtstärke in verschiedenen Stufen
  • Blendfreiheit
  • je nach Sportart unterschiedliche Beleuchtungsklassen 

Abgesehen von baulichen Anforderungen und rechtlichen Vorgaben, wie die Beleuchtung von Fluchtwegen, spielen vor allem die Regularien, die den Sport betreffen, eine Rolle. In der DIN EN 12193 sind diese zusammengefasst.

Während die Ballwurfsicherheit durch entsprechende Gitter oder andere Schutzmaßnahmen sichergestellt werden kann, sind die anderen Vorgaben mit der richtigen Leuchttechnik zu lösen. Wir haben das technische Know-how für Ihre LED-Sporthallenbeleuchtung.

Abstufungen in der Leuchtstärke

Die höchste Beleuchtungsstärke ist nicht für jede Veranstaltung die passende Wahl. Das gilt im Wohnzimmer ebenso wie in der Sporthalle. Daher ist für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten eine abstufbare Sporthallenbeleuchtung die beste Lösung.

Möchten Sie Ihre Sportveranstaltungen zum Event machen, bieten sich stufenlos dimmbare Systeme an. So erreichen Sie für jede Anforderung die perfekte Beleuchtung.

Blendfreiheit

Sowohl für die Akteure als auch für Schiedsrichter und nicht zuletzt die Zuschauer ist es wichtig, nicht geblendet zu werden. Die Wahl der richtigen Leuchten in der passenden Stärke und vor allem eine korrekte Planung sind daher für die Sporthallenbeleuchtung unerlässlich.

Die Blendrate wird für gewöhnlich anhand des UGR-Verfahrens bestimmt. UGR steht für Unified Glare Rating, frei übersetzt also einheitliche Bewertung der Blendrate. Der Vorteil der UGR-Berechnung liegt darin, dass nicht die Blendrate der einzelnen Leuchte als maßgeblich angenommen wird, sondern die gesamte Beleuchtungsanlage als Konzept untersucht wird.

Allerdings steht dieses Verfahren für größere Räumlichkeiten nicht ganz kritiklos da. Denn es wurde für kleine, homogen strahlende Flächen entworfen. Da LED-Leuchten aber häufig aus vielen Lichtpunkten bestehen, kann es sein, dass die UGR-Bewertung nicht mit der individuell empfundenen Blendung übereinstimmt.

Dennoch wird das Verfahren für viele Arbeitsumgebungen, wie zum Beispiel Büroräume, genutzt. Und auch für die Sporthallenbeleuchtung mit LED ist der UGR-Wert von Bedeutung. Die Berechnung setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Neben der Leuchtstärke der verbauten Lichtelemente sind vor allem auch diese Eigenschaften wichtig:

  • Raumgröße
  • Anordnung der Sporthallenleuchten
  • Reflexionsgrad der Wände, Böden und Decken 

Nur im Zusammenspiel kann eine Sporthallenbeleuchtung entstehen, die allen Anforderungen gerecht wird. Raumgröße, Anordnung und Reflexionsgrad sind sehr individuelle Faktoren. Denn neben den eingesetzten Materialien können auch die Entscheidungen des Bauherrn einen großen Unterschied machen. Aus diesem Grund sollte die Blendrate spezifisch für jede Turnhallenbeleuchtung bestimmt werden.

Eine weitere Rolle spielen die Regularien, die in der DIN EN 12193 festgehalten sind. Hier kommen die Beleuchtungsklassen zum Tragen.

Die Beleuchtungsklassen nach DIN EN 12193

Licht- und Schattenfall sind nicht in jeder Sportart gleich verteilt. Während beispielsweise beim Fechten lediglich die einzelnen Bahnen voll ausgeleuchtet sein müssen, ist bei Ballsportarten das gesamte Spielfeld hell erleuchtet.

Besonders bei Leichtathletik ist es wichtig, dass die Sicht auf die Wettkampffläche nicht durch Schattenfall beeinträchtigt wird. Was für den Zuschauer lediglich als störend empfunden wird, ist für Schiedsrichter und Sportler katastrophal. Zu diesem Zweck wurden drei verschiedene Beleuchtungsklassen eingeführt, die je nach Wettkampfart gültig sind.

Die Einheit, die hier dem Licht zugrunde liegt, ist Lux. Angegeben wird der Wert allerdings als Em. Dies entspricht dem Mittelwert in der Nutzebene, denn direkt unter dem Leuchtmittel ist die Leuchtstärke natürlich stärker als einige Meter darunter.

Klasse III

Die wohl häufigste Nutzung von Sporthallen ist in Klasse III zu verorten. Hier werden Trainingseinheiten, Wettkämpfe ohne oder mit nur geringer Zuschauerbeteiligung sowie Schulsport betrieben. Beleuchtung hat hier vor allem den Zweck, Unfälle durch schlecht ausgeleuchtete Bereiche zu vermeiden.

Die Regularien für die Sporthallenbeleuchtung sind dementsprechend niedrig.

Klasse II

Etwas höher sind die Anforderungen bei der Klasse II. Leistungstraining oder Wettkämpfe im mittleren Niveau mit überschaubarer Zuschauerzahl fallen in diese Kategorie.

Klasse I

Wird Hochleistungssport auf nationalem oder internationalem Niveau betrieben, fällt dies unter die Beleuchtungsklasse I. Hier ist die Sporthallenbeleuchtung ein ernst zu nehmendes Kriterium, das über Gültigkeit und Ungültigkeit von Wettkämpfen entscheidet.

Exemplarisch sind die Vorgaben für einige Sportarten nach DIN EN 12193 in dieser Tabelle zusammengefasst. Die Werte sind in Lux als Em (Mittelwert) angegeben.

Sportart

Beleuchtungsklasse III

Beleuchtungsklasse II

Beleuchtungsklasse I  

Leichtathletik

200

300

500  

Tanzen

200

300

500  

Eishockey

300

500

750  

Boxen (Ring)

300

1000

2000    

 

Sporthallenbeleuchtung für professionelle Events

Licht und Schatten sind beim Sport eine nicht zu vernachlässigende Größe. Mit unseren LED-Lösungen können Sie eine Sporthallenbeleuchtung erstellen, die alle Anforderungen mit Leichtigkeit erfüllt. Mit der passenden Anordnung wird aus Ihrer Turnhalle eine professionelle Arena für Sportveranstaltungen und Events.

Was ist bei Sporthallenbeleuchtung zu beachten? Im privaten Bereich von Wohnzimmer bis Badezimmer sind praktische Beweggründe neben dekorativen Ideen der häufigste Grund für eine... mehr erfahren »
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Was ist bei Sporthallenbeleuchtung zu beachten?

Im privaten Bereich von Wohnzimmer bis Badezimmer sind praktische Beweggründe neben dekorativen Ideen der häufigste Grund für eine detaillierte Ausrichtung – sowohl in Bezug auf die Platzierung als auch auf die Leuchtkraft – von Lichtelementen. Bei Beleuchtung für die Sporthalle sind, ähnlich wie bei Bürogebäuden oder anderen öffentlichen Einrichtungen, jedoch einige Details zu beachten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Ballwurfsicherheit
  • Lichtstärke in verschiedenen Stufen
  • Blendfreiheit
  • je nach Sportart unterschiedliche Beleuchtungsklassen 

Abgesehen von baulichen Anforderungen und rechtlichen Vorgaben, wie die Beleuchtung von Fluchtwegen, spielen vor allem die Regularien, die den Sport betreffen, eine Rolle. In der DIN EN 12193 sind diese zusammengefasst.

Während die Ballwurfsicherheit durch entsprechende Gitter oder andere Schutzmaßnahmen sichergestellt werden kann, sind die anderen Vorgaben mit der richtigen Leuchttechnik zu lösen. Wir haben das technische Know-how für Ihre LED-Sporthallenbeleuchtung.

Abstufungen in der Leuchtstärke

Die höchste Beleuchtungsstärke ist nicht für jede Veranstaltung die passende Wahl. Das gilt im Wohnzimmer ebenso wie in der Sporthalle. Daher ist für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten eine abstufbare Sporthallenbeleuchtung die beste Lösung.

Möchten Sie Ihre Sportveranstaltungen zum Event machen, bieten sich stufenlos dimmbare Systeme an. So erreichen Sie für jede Anforderung die perfekte Beleuchtung.

Blendfreiheit

Sowohl für die Akteure als auch für Schiedsrichter und nicht zuletzt die Zuschauer ist es wichtig, nicht geblendet zu werden. Die Wahl der richtigen Leuchten in der passenden Stärke und vor allem eine korrekte Planung sind daher für die Sporthallenbeleuchtung unerlässlich.

Die Blendrate wird für gewöhnlich anhand des UGR-Verfahrens bestimmt. UGR steht für Unified Glare Rating, frei übersetzt also einheitliche Bewertung der Blendrate. Der Vorteil der UGR-Berechnung liegt darin, dass nicht die Blendrate der einzelnen Leuchte als maßgeblich angenommen wird, sondern die gesamte Beleuchtungsanlage als Konzept untersucht wird.

Allerdings steht dieses Verfahren für größere Räumlichkeiten nicht ganz kritiklos da. Denn es wurde für kleine, homogen strahlende Flächen entworfen. Da LED-Leuchten aber häufig aus vielen Lichtpunkten bestehen, kann es sein, dass die UGR-Bewertung nicht mit der individuell empfundenen Blendung übereinstimmt.

Dennoch wird das Verfahren für viele Arbeitsumgebungen, wie zum Beispiel Büroräume, genutzt. Und auch für die Sporthallenbeleuchtung mit LED ist der UGR-Wert von Bedeutung. Die Berechnung setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Neben der Leuchtstärke der verbauten Lichtelemente sind vor allem auch diese Eigenschaften wichtig:

  • Raumgröße
  • Anordnung der Sporthallenleuchten
  • Reflexionsgrad der Wände, Böden und Decken 

Nur im Zusammenspiel kann eine Sporthallenbeleuchtung entstehen, die allen Anforderungen gerecht wird. Raumgröße, Anordnung und Reflexionsgrad sind sehr individuelle Faktoren. Denn neben den eingesetzten Materialien können auch die Entscheidungen des Bauherrn einen großen Unterschied machen. Aus diesem Grund sollte die Blendrate spezifisch für jede Turnhallenbeleuchtung bestimmt werden.

Eine weitere Rolle spielen die Regularien, die in der DIN EN 12193 festgehalten sind. Hier kommen die Beleuchtungsklassen zum Tragen.

Die Beleuchtungsklassen nach DIN EN 12193

Licht- und Schattenfall sind nicht in jeder Sportart gleich verteilt. Während beispielsweise beim Fechten lediglich die einzelnen Bahnen voll ausgeleuchtet sein müssen, ist bei Ballsportarten das gesamte Spielfeld hell erleuchtet.

Besonders bei Leichtathletik ist es wichtig, dass die Sicht auf die Wettkampffläche nicht durch Schattenfall beeinträchtigt wird. Was für den Zuschauer lediglich als störend empfunden wird, ist für Schiedsrichter und Sportler katastrophal. Zu diesem Zweck wurden drei verschiedene Beleuchtungsklassen eingeführt, die je nach Wettkampfart gültig sind.

Die Einheit, die hier dem Licht zugrunde liegt, ist Lux. Angegeben wird der Wert allerdings als Em. Dies entspricht dem Mittelwert in der Nutzebene, denn direkt unter dem Leuchtmittel ist die Leuchtstärke natürlich stärker als einige Meter darunter.

Klasse III

Die wohl häufigste Nutzung von Sporthallen ist in Klasse III zu verorten. Hier werden Trainingseinheiten, Wettkämpfe ohne oder mit nur geringer Zuschauerbeteiligung sowie Schulsport betrieben. Beleuchtung hat hier vor allem den Zweck, Unfälle durch schlecht ausgeleuchtete Bereiche zu vermeiden.

Die Regularien für die Sporthallenbeleuchtung sind dementsprechend niedrig.

Klasse II

Etwas höher sind die Anforderungen bei der Klasse II. Leistungstraining oder Wettkämpfe im mittleren Niveau mit überschaubarer Zuschauerzahl fallen in diese Kategorie.

Klasse I

Wird Hochleistungssport auf nationalem oder internationalem Niveau betrieben, fällt dies unter die Beleuchtungsklasse I. Hier ist die Sporthallenbeleuchtung ein ernst zu nehmendes Kriterium, das über Gültigkeit und Ungültigkeit von Wettkämpfen entscheidet.

Exemplarisch sind die Vorgaben für einige Sportarten nach DIN EN 12193 in dieser Tabelle zusammengefasst. Die Werte sind in Lux als Em (Mittelwert) angegeben.

Sportart

Beleuchtungsklasse III

Beleuchtungsklasse II

Beleuchtungsklasse I  

Leichtathletik

200

300

500  

Tanzen

200

300

500  

Eishockey

300

500

750  

Boxen (Ring)

300

1000

2000    

 

Sporthallenbeleuchtung für professionelle Events

Licht und Schatten sind beim Sport eine nicht zu vernachlässigende Größe. Mit unseren LED-Lösungen können Sie eine Sporthallenbeleuchtung erstellen, die alle Anforderungen mit Leichtigkeit erfüllt. Mit der passenden Anordnung wird aus Ihrer Turnhalle eine professionelle Arena für Sportveranstaltungen und Events.