Warum sind Leuchtdioden so beliebt?

Einbaustrahler, die mit Leuchtdioden betrieben werden, setzen sich gegen andere Leuchtmittel wie Halogen oder die klassische Glüh- oder Energiesparlampe zunehmend durch. Grund dafür sind gleich mehrere Vorteile der Leuchtdiodentechnik:

  • Gleiche oder bessere Lichtleistung mit wesentlich weniger Strom
  • Keine Wärmeentwicklung nach vorne
  • Lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden
  • Stufenlose Dimmbarkeit je nach Lampenmodell
  • Volle, flackerfreie Lichtleistung ohne Einschaltverzögerung

War der Anschaffungspreis für LED Einbaustrahler vor einigen Jahren noch vergleichsweise hoch, wird diese energiesparende und umweltfreundliche Variante der Beleuchtung dank stetiger Weiterentwicklung immer erschwinglicher. Und obwohl Halogenlampen noch immer die günstigere Alternative sind, rentiert sich der Einbau der Einbaustrahler LED mit 230 V oder 24 V aufgrund ihrer langen Lebensdauer und des geringen Stromverbrauchs bereits nach kurzer Zeit.

Lichtstimmung als Wohlfühlfaktor

Leuchtdioden erzeugen längst nicht mehr das minderwertige, kalte Licht, was oft mit dem Einsatz von LEDs assoziiert wird. Im Gegenteil: Aufgrund stetiger technischer Weiterentwicklungen im Bereich der Leuchtmitteltechnik können die Lampen passgenau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Einsatzgebietes abgestimmt werden. Ein wesentliches Kriterium ist dabei die Farbtemperatur. Wird für das Wohnzimmer ein behagliches und warmes Licht gewünscht, kann im Büro oder in der Küche (LED Strahler Küche) ein neutrales oder kaltes Licht gewählt werden, um die Produktivität anzuregen.

Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin (K) angegeben. Je höher die angegebene Zahl, umso höher ist der Blauanteil im Licht und umso kühler wirkt dieses auf den Betrachter. Hierbei können Sie sich an folgenden Werten orientieren:

  • kaltweißes Licht entspricht ca. 5.000 - 10.000 Kelvin
  • neutralweißes Licht entspricht ca. 3.500 - 5.000 Kelvin
  • warmweißes Licht entspricht ca. 2.700 - 3.500 Kelvin 

Tageslicht ist dabei im Bereich des Kaltweiß – ab 5.300 Kelvin – einzuordnen, während sich Neutralweiß den natürlichen Lichtfarben annähert. Auf eine Farbstimmung festlegen müssen Sie sich dabei allerdings nicht zwingend, denn bei einigen Einbaustrahlern ist die Lichtfarbe individuell regulierbar und kann den punktuellen Bedürfnissen spielend leicht angepasst werden.

Der Blendungswert: Für anspruchsvolles Aussehen ohne zu blenden

LED Einbaustrahler zeichnen sich durch ein verhältnismäßig konzentriertes Licht aus. Dennoch kann mit vergleichsweise kleinen Lampen ein erstaunlich hoher Lichtwert erzeugt werden. Deshalb sollte über die Wahl des richtigen Modells oder die Montage verhindert werden, dass die Lampen im Alltag blenden.

Wie stark eine Lampe blendet, kann über den UGR-Wert zwischen 10 und 30 ermittelt werden. Je höher dieser Wert, umso stärker fällt die empfundene Blendung aus. Insbesondere Räume mit erhöhter Verletzungsgefahr wie Treppenhäuser (LED Wandleuchten Treppenhaus), Küchen oder Werkstätten sollten deshalb mit einem bewusst niedrigen Blendungswert beleuchtet werden. Auch bei Arbeiten, die eine ausgeprägte optische Wahrnehmung oder gute Hand-Auge-Koordination erfordern – beispielsweise Lesen oder Nähen – kann eine blendende Lichtquelle störend sein.

LED Einbaustrahler – nahezu überall einsetzbar

Ein großer Vorteil in der Anwendung von Einbaustrahlern sind die vielen Varianten, Ausformungen und Nutzungsmöglichkeiten: Neben unterschiedlichen Materialien und Installationsmethoden (von der Deckeninstallation bis zur Nutzung an Wänden) lassen sich insbesondere über die Anzahl der verbauten Lampen ganz individuelle Lichtkonzepte verwirklichen.

Grundsätzlich sollte der Installation einer Einbauleuchte stets die Planung des Einsatzortes und des Zwecks vorangehen. Denn trotz ihrer geringen Einbautiefe erfordern Einbaustrahler mit LED-Technik einen Eingriff in die Bausubstanz, der im Falle unzureichender Planung oft nur schwer kaschierbar ist und im schlimmsten Fall zu Schäden führen kann. Genauere vorangehende Überlegungen lohnen sich deshalb in jedem Fall.

Einbau in Vitrinen, Regale und Schränke

Egal, ob die Ausleuchtung dekorative oder praktische Zwecke erfüllt: Die möglichen Einsatzgebiete für Einbaustrahler sind vor allem aufgrund ihres unkomplizierten Einbaus und ihrer geringen Einbautiefe sehr vielseitig, denn die Lampen werden unauffällig in das Ausgangsmaterial versenkt. Insbesondere beim Einbau in Schränke, Regale oder Vitrinen sollte dennoch auf die Stärke der Trägerplatte sowie die Gegebenheiten der Stromzufuhr geachtet werden: Können die LED Einbaustrahler mit 230 V Spannung versorgt werden und welches Befestigungssystem wird für den Einsatzort benötigt?

Je nach Modell benötigt ein LED Einbaustrahler Set einen 230 V-Anschluss oder batteriebetriebene Lampen eine Spannung von 24 Volt.

Dezente Beleuchtung für den Außenbereich, Feucht- oder Nassräume

Wenn Leuchtmittel speziellen Bedingungen wie Feuchtigkeit, Nässe, Staub oder wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, müssen sie speziell für diese konzipiert sein. Um einen einwandfreien Betrieb der Lampen zu gewährleisten, sollten Sie auf die ausgezeichnete IP-Schutzklasseachten. Diese gibt an, inwieweit Wandleuchten und Deckenleuchten gegen äußere Einflüsse wie Berührung, Fremdkörper oder Wasser geschützt sind.

Ausschlaggebend ist in diesem Fall auch die unmittelbare Umgebung des Einbaustrahlers: Ist die Lampe durch einen Vorsprung oder ein Dach geschützt? Auch innerhalb einer Räumlichkeit kann die Menge an Staub, Wasser oder Wasserdampf je nach Montageort erheblich differieren – etwa, wenn Strahler unmittelbar über der Werkbank, in der Dusche oder über dem Herd platziert werden sollen.

Mit Akzentsetzung einen Blickfang schaffen

Mit dem Einbau einzelner Strahler können gezielte Akzente gesetzt und die Aufmerksamkeit für die beleuchteten Objekte erhöht werden. Das können einerseits Bilder, Skulpturen oder Ausstellungsstücke in Vitrinen, aber auch architektonische Raummerkmale wie Dachschrägen oder Deckenbalken sein. Mit einer LED Beleuchtung ist hierbei die punktgenaue Anstrahlung definierter Bereiche durch einen konzentrierten Lichtkegel möglich, der eine allgemeine Erhellung des Raums weitestgehend begrenzt.

Die Größe des Lichtkegels kann durch den Abstrahlwinkelbestimmt werden: Je geringer dieser ausfällt, umso kleiner ist auch die beleuchtete Fläche. Ein flacher LED Einbaustrahler mit 230 V Spannung leuchtet einen kleinen Bereich besonders hell aus, während ein angewinkelter Strahler seine Kraft über ein größeres Gebiet verteilt.

LED Deckeneinbaustrahler für mehr Raumtiefe

Sogenannte Downlight – nach unten gerichtete Deckeneinbaustrahler mit LED-Technik – werden häufig zur Beleuchtung von Flächen wie Säulen, Balken oder Wänden genutzt. Diese Inszenierung kann einem Raum optische Tiefe verschaffen. Enge oder verwinkelte Wohnbereiche erscheinen durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten großzügiger und interessanter. Essentiell ist hierfür aber die genaue Auseinandersetzung mit den architektonischen Gegebenheiten und darauf basierend die Anpassung der Leuchtmittel – Anzahl, Abstand und Abstrahlungswinkel der Lampen sollten genau geplant werden.

Flächendeckende Beleuchtung mit Einbaustrahlern

Mit dem Einsatz mehrerer Strahler kann eine gleichmäßige Lichtabgabe über große Raumabschnitte erzielt werden. Ein grundlegender Vorteil im Vergleich zur Zentralbeleuchtung ist das homogene Licht, das bei entsprechender Anordnung auch die Ecken oder Nischen großer Räume mit Licht durchflutet, wodurch die individuelle Raumarchitektur in die Lichtplanung einfließen kann. Hierbei sollten allerdings bereits im Vorfeld einige Grundüberlegungen getroffen werden:

  • Wie groß ist die Fläche, die beleuchtet werden soll?
  • Wie soll der entsprechende Raumabschnitt genutzt werden?
  • Wie hoch ist der Raum und wie fällt der Lichtkegel (Abstrahlungswinkel) einzelner Strahler aus?
  • Können aufgrund der Möbelanordnung ungewollte Schatten entstehen?
  • Wie viele Reihen mit wie vielen Strahlern sollen gesetzt werden?
  • Welchen Abstand sollten die Strahler zueinander und zu Begrenzungen wie Wänden oder Möbeln haben? 

Ein entsprechender Planungsaufwand für die Beleuchtung mit LEDs fällt sowohl bei größeren Flächen als auch für die Installation einzelner Spots an, um ungewolltes Blenden oder Schattenbereiche zu vermeiden. Eine gewissenhafte Konzeption im Vorfeld kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, sorgt allerdings im weiteren Verlauf für einen unkomplizierten Einbauprozess und die gewünschte Lichtstimmung nach der Installation.

LED Einbaustrahler mit dem 'gewissen Etwas'

Schalter hoch – Licht an. Schalter runter – Licht aus. Waren früher der Bedienbarkeit von Beleuchtungen klare Grenzen gesetzt, hat sich in den letzten Jahren in Bezug auf Formenvielfalt, Steuerungstechnik, Dimmbarkeit und Farbeinstellungen viel getan, so natürlich auch im Bereich der LED Einbaustrahler. Auch wenn nicht alle Funktionen in jeder Lampe automatisch vorhanden sind, ist die Vielfalt der Möglichkeiten fast überwältigend und erlaubt ein individuelles Lichtkonzept nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Dunkel, hell und alles dazwischen

Einbaustrahler mit Dimmer sind zumeist mit einer Fernbedienung ausgestattet, die eine stufenloseEinstellung der Lichtstärke ermöglicht. Die Lampe kann dementsprechend für verschiedene Tätigkeiten in einem bestimmten Wohnbereich genutzt werden und liefert stets optimale Lichtverhältnisse.

Für Farbe im Alltag

Neben einer individuellen Steuerung der Farbtemperatur von Warm- bis Kaltweiß sorgen auch verschiedene Farbeinstellungen im RGB-Bereich dafür, dass das Licht stets zur Stimmung und zu den ausgestrahlten Objekten passt. Ob ruhiges Grün, warmes Orange oder anregendes Gelb vorherrscht, hängt dann nur noch davon ab, was man eingestellt hat.

Umschwenken leicht gemacht

Sollen verschiedene oder verwinkelte Bereiche mit nur einer Lampe beleuchtet werden oder das Licht nicht senkrecht nach unten fallen, bieten sich schwenkbare Strahler an. Diese können gezielt auf ein Objekt ausgerichtetwerden, ohne dieses in seiner Position und Höhe zu beschränken. Zu beachten ist dabei, dass aufgrund der flachen Bauweise die Neigung des Lichtkegels begrenzt werden kann.

LED Einbaustrahler – Immer eine individuelle Lösung

Einbaustrahler sind eine einfache Möglichkeit, um in jeder Situation passende Lichtverhältnisse zu schaffen und Arbeits- sowie Wohlfühlatmosphäre auf effiziente Weise zu verbinden. Welche konkreten Voraussetzungen ein entsprechender Einbaustrahler mit LED-Technik dafür erfüllen muss, hängt allerdings maßgeblich vom Einsatzbereich und allen voran von Ihren Bedürfnissen ab. Der Einsatz von Einbaustrahlern ist daher stets auf den Anwender zugeschnitten und sollte infolgedessen mit Sorgfalt geplant werden – um Ihre Räumlichkeiten ins verdiente rechte Licht zu rücken.

Warum sind Leuchtdioden so beliebt? Einbaustrahler, die mit Leuchtdioden betrieben werden, setzen sich gegen andere Leuchtmittel wie Halogen oder die klassische Glüh- oder Energiesparlampe... mehr erfahren »
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Warum sind Leuchtdioden so beliebt?

Einbaustrahler, die mit Leuchtdioden betrieben werden, setzen sich gegen andere Leuchtmittel wie Halogen oder die klassische Glüh- oder Energiesparlampe zunehmend durch. Grund dafür sind gleich mehrere Vorteile der Leuchtdiodentechnik:

  • Gleiche oder bessere Lichtleistung mit wesentlich weniger Strom
  • Keine Wärmeentwicklung nach vorne
  • Lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden
  • Stufenlose Dimmbarkeit je nach Lampenmodell
  • Volle, flackerfreie Lichtleistung ohne Einschaltverzögerung

War der Anschaffungspreis für LED Einbaustrahler vor einigen Jahren noch vergleichsweise hoch, wird diese energiesparende und umweltfreundliche Variante der Beleuchtung dank stetiger Weiterentwicklung immer erschwinglicher. Und obwohl Halogenlampen noch immer die günstigere Alternative sind, rentiert sich der Einbau der Einbaustrahler LED mit 230 V oder 24 V aufgrund ihrer langen Lebensdauer und des geringen Stromverbrauchs bereits nach kurzer Zeit.

Lichtstimmung als Wohlfühlfaktor

Leuchtdioden erzeugen längst nicht mehr das minderwertige, kalte Licht, was oft mit dem Einsatz von LEDs assoziiert wird. Im Gegenteil: Aufgrund stetiger technischer Weiterentwicklungen im Bereich der Leuchtmitteltechnik können die Lampen passgenau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Einsatzgebietes abgestimmt werden. Ein wesentliches Kriterium ist dabei die Farbtemperatur. Wird für das Wohnzimmer ein behagliches und warmes Licht gewünscht, kann im Büro oder in der Küche (LED Strahler Küche) ein neutrales oder kaltes Licht gewählt werden, um die Produktivität anzuregen.

Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin (K) angegeben. Je höher die angegebene Zahl, umso höher ist der Blauanteil im Licht und umso kühler wirkt dieses auf den Betrachter. Hierbei können Sie sich an folgenden Werten orientieren:

  • kaltweißes Licht entspricht ca. 5.000 - 10.000 Kelvin
  • neutralweißes Licht entspricht ca. 3.500 - 5.000 Kelvin
  • warmweißes Licht entspricht ca. 2.700 - 3.500 Kelvin 

Tageslicht ist dabei im Bereich des Kaltweiß – ab 5.300 Kelvin – einzuordnen, während sich Neutralweiß den natürlichen Lichtfarben annähert. Auf eine Farbstimmung festlegen müssen Sie sich dabei allerdings nicht zwingend, denn bei einigen Einbaustrahlern ist die Lichtfarbe individuell regulierbar und kann den punktuellen Bedürfnissen spielend leicht angepasst werden.

Der Blendungswert: Für anspruchsvolles Aussehen ohne zu blenden

LED Einbaustrahler zeichnen sich durch ein verhältnismäßig konzentriertes Licht aus. Dennoch kann mit vergleichsweise kleinen Lampen ein erstaunlich hoher Lichtwert erzeugt werden. Deshalb sollte über die Wahl des richtigen Modells oder die Montage verhindert werden, dass die Lampen im Alltag blenden.

Wie stark eine Lampe blendet, kann über den UGR-Wert zwischen 10 und 30 ermittelt werden. Je höher dieser Wert, umso stärker fällt die empfundene Blendung aus. Insbesondere Räume mit erhöhter Verletzungsgefahr wie Treppenhäuser (LED Wandleuchten Treppenhaus), Küchen oder Werkstätten sollten deshalb mit einem bewusst niedrigen Blendungswert beleuchtet werden. Auch bei Arbeiten, die eine ausgeprägte optische Wahrnehmung oder gute Hand-Auge-Koordination erfordern – beispielsweise Lesen oder Nähen – kann eine blendende Lichtquelle störend sein.

LED Einbaustrahler – nahezu überall einsetzbar

Ein großer Vorteil in der Anwendung von Einbaustrahlern sind die vielen Varianten, Ausformungen und Nutzungsmöglichkeiten: Neben unterschiedlichen Materialien und Installationsmethoden (von der Deckeninstallation bis zur Nutzung an Wänden) lassen sich insbesondere über die Anzahl der verbauten Lampen ganz individuelle Lichtkonzepte verwirklichen.

Grundsätzlich sollte der Installation einer Einbauleuchte stets die Planung des Einsatzortes und des Zwecks vorangehen. Denn trotz ihrer geringen Einbautiefe erfordern Einbaustrahler mit LED-Technik einen Eingriff in die Bausubstanz, der im Falle unzureichender Planung oft nur schwer kaschierbar ist und im schlimmsten Fall zu Schäden führen kann. Genauere vorangehende Überlegungen lohnen sich deshalb in jedem Fall.

Einbau in Vitrinen, Regale und Schränke

Egal, ob die Ausleuchtung dekorative oder praktische Zwecke erfüllt: Die möglichen Einsatzgebiete für Einbaustrahler sind vor allem aufgrund ihres unkomplizierten Einbaus und ihrer geringen Einbautiefe sehr vielseitig, denn die Lampen werden unauffällig in das Ausgangsmaterial versenkt. Insbesondere beim Einbau in Schränke, Regale oder Vitrinen sollte dennoch auf die Stärke der Trägerplatte sowie die Gegebenheiten der Stromzufuhr geachtet werden: Können die LED Einbaustrahler mit 230 V Spannung versorgt werden und welches Befestigungssystem wird für den Einsatzort benötigt?

Je nach Modell benötigt ein LED Einbaustrahler Set einen 230 V-Anschluss oder batteriebetriebene Lampen eine Spannung von 24 Volt.

Dezente Beleuchtung für den Außenbereich, Feucht- oder Nassräume

Wenn Leuchtmittel speziellen Bedingungen wie Feuchtigkeit, Nässe, Staub oder wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, müssen sie speziell für diese konzipiert sein. Um einen einwandfreien Betrieb der Lampen zu gewährleisten, sollten Sie auf die ausgezeichnete IP-Schutzklasseachten. Diese gibt an, inwieweit Wandleuchten und Deckenleuchten gegen äußere Einflüsse wie Berührung, Fremdkörper oder Wasser geschützt sind.

Ausschlaggebend ist in diesem Fall auch die unmittelbare Umgebung des Einbaustrahlers: Ist die Lampe durch einen Vorsprung oder ein Dach geschützt? Auch innerhalb einer Räumlichkeit kann die Menge an Staub, Wasser oder Wasserdampf je nach Montageort erheblich differieren – etwa, wenn Strahler unmittelbar über der Werkbank, in der Dusche oder über dem Herd platziert werden sollen.

Mit Akzentsetzung einen Blickfang schaffen

Mit dem Einbau einzelner Strahler können gezielte Akzente gesetzt und die Aufmerksamkeit für die beleuchteten Objekte erhöht werden. Das können einerseits Bilder, Skulpturen oder Ausstellungsstücke in Vitrinen, aber auch architektonische Raummerkmale wie Dachschrägen oder Deckenbalken sein. Mit einer LED Beleuchtung ist hierbei die punktgenaue Anstrahlung definierter Bereiche durch einen konzentrierten Lichtkegel möglich, der eine allgemeine Erhellung des Raums weitestgehend begrenzt.

Die Größe des Lichtkegels kann durch den Abstrahlwinkelbestimmt werden: Je geringer dieser ausfällt, umso kleiner ist auch die beleuchtete Fläche. Ein flacher LED Einbaustrahler mit 230 V Spannung leuchtet einen kleinen Bereich besonders hell aus, während ein angewinkelter Strahler seine Kraft über ein größeres Gebiet verteilt.

LED Deckeneinbaustrahler für mehr Raumtiefe

Sogenannte Downlight – nach unten gerichtete Deckeneinbaustrahler mit LED-Technik – werden häufig zur Beleuchtung von Flächen wie Säulen, Balken oder Wänden genutzt. Diese Inszenierung kann einem Raum optische Tiefe verschaffen. Enge oder verwinkelte Wohnbereiche erscheinen durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten großzügiger und interessanter. Essentiell ist hierfür aber die genaue Auseinandersetzung mit den architektonischen Gegebenheiten und darauf basierend die Anpassung der Leuchtmittel – Anzahl, Abstand und Abstrahlungswinkel der Lampen sollten genau geplant werden.

Flächendeckende Beleuchtung mit Einbaustrahlern

Mit dem Einsatz mehrerer Strahler kann eine gleichmäßige Lichtabgabe über große Raumabschnitte erzielt werden. Ein grundlegender Vorteil im Vergleich zur Zentralbeleuchtung ist das homogene Licht, das bei entsprechender Anordnung auch die Ecken oder Nischen großer Räume mit Licht durchflutet, wodurch die individuelle Raumarchitektur in die Lichtplanung einfließen kann. Hierbei sollten allerdings bereits im Vorfeld einige Grundüberlegungen getroffen werden:

  • Wie groß ist die Fläche, die beleuchtet werden soll?
  • Wie soll der entsprechende Raumabschnitt genutzt werden?
  • Wie hoch ist der Raum und wie fällt der Lichtkegel (Abstrahlungswinkel) einzelner Strahler aus?
  • Können aufgrund der Möbelanordnung ungewollte Schatten entstehen?
  • Wie viele Reihen mit wie vielen Strahlern sollen gesetzt werden?
  • Welchen Abstand sollten die Strahler zueinander und zu Begrenzungen wie Wänden oder Möbeln haben? 

Ein entsprechender Planungsaufwand für die Beleuchtung mit LEDs fällt sowohl bei größeren Flächen als auch für die Installation einzelner Spots an, um ungewolltes Blenden oder Schattenbereiche zu vermeiden. Eine gewissenhafte Konzeption im Vorfeld kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, sorgt allerdings im weiteren Verlauf für einen unkomplizierten Einbauprozess und die gewünschte Lichtstimmung nach der Installation.

LED Einbaustrahler mit dem 'gewissen Etwas'

Schalter hoch – Licht an. Schalter runter – Licht aus. Waren früher der Bedienbarkeit von Beleuchtungen klare Grenzen gesetzt, hat sich in den letzten Jahren in Bezug auf Formenvielfalt, Steuerungstechnik, Dimmbarkeit und Farbeinstellungen viel getan, so natürlich auch im Bereich der LED Einbaustrahler. Auch wenn nicht alle Funktionen in jeder Lampe automatisch vorhanden sind, ist die Vielfalt der Möglichkeiten fast überwältigend und erlaubt ein individuelles Lichtkonzept nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Dunkel, hell und alles dazwischen

Einbaustrahler mit Dimmer sind zumeist mit einer Fernbedienung ausgestattet, die eine stufenloseEinstellung der Lichtstärke ermöglicht. Die Lampe kann dementsprechend für verschiedene Tätigkeiten in einem bestimmten Wohnbereich genutzt werden und liefert stets optimale Lichtverhältnisse.

Für Farbe im Alltag

Neben einer individuellen Steuerung der Farbtemperatur von Warm- bis Kaltweiß sorgen auch verschiedene Farbeinstellungen im RGB-Bereich dafür, dass das Licht stets zur Stimmung und zu den ausgestrahlten Objekten passt. Ob ruhiges Grün, warmes Orange oder anregendes Gelb vorherrscht, hängt dann nur noch davon ab, was man eingestellt hat.

Umschwenken leicht gemacht

Sollen verschiedene oder verwinkelte Bereiche mit nur einer Lampe beleuchtet werden oder das Licht nicht senkrecht nach unten fallen, bieten sich schwenkbare Strahler an. Diese können gezielt auf ein Objekt ausgerichtetwerden, ohne dieses in seiner Position und Höhe zu beschränken. Zu beachten ist dabei, dass aufgrund der flachen Bauweise die Neigung des Lichtkegels begrenzt werden kann.

LED Einbaustrahler – Immer eine individuelle Lösung

Einbaustrahler sind eine einfache Möglichkeit, um in jeder Situation passende Lichtverhältnisse zu schaffen und Arbeits- sowie Wohlfühlatmosphäre auf effiziente Weise zu verbinden. Welche konkreten Voraussetzungen ein entsprechender Einbaustrahler mit LED-Technik dafür erfüllen muss, hängt allerdings maßgeblich vom Einsatzbereich und allen voran von Ihren Bedürfnissen ab. Der Einsatz von Einbaustrahlern ist daher stets auf den Anwender zugeschnitten und sollte infolgedessen mit Sorgfalt geplant werden – um Ihre Räumlichkeiten ins verdiente rechte Licht zu rücken.