LED Lampen – Vorreiter unter den Leuchtmitteln

In immer mehr Bereichen wird die Beleuchtung von herkömmlichen Glühbirnen, Halogen- oder Energiesparlampen auf die Nutzung von LED-Beleuchtung umgestellt. Denn diese hat gleich mehrere Vorteile:

  • Eine lange Lebensdauer
  • Ein geringer Stromverbrauch bei gleichzeitig hoher Lichtleistung
  • Keine Hitzeentwicklung
  • Sofortige Brennkraft ohne Einschaltverzögerung 

Hauptgrund dafür ist die Technik hinter der Birne: Eine LED Wandleuchte benötigt kein Vorschaltgerät und keinen Glühfaden aus Wolfram-Draht, der die Lebensdauer der Glühbirne begrenzt. Deshalb ist auch die angegebene Lebensdauer der Leuchtdiode neu zu bewerten, denn gemeint ist bei der abgedruckten Stundenanzahl oft nicht die Dauer bis zum kompletten Ausfall der Birne. Stattdessen wird die Degradation beschrieben – die Brenndauer, ab welcher die Helligkeit nachlassen kann. Bis das der Fall ist, haben Sie allerdings mehrere Jahre Ruhe: Leuchtdioden haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden – das 20- bis 50-Fache einer Glühbirne mit ca. 1.000 Stunden Brennleistung.

Eine LED Wandleuchte erzeugt außergewöhnliche Beleuchtungskonzepte

Leuchtdioden haben nicht nur die Aufgabe, einen Raum bestmöglich zu erhellen. Insbesondere Lampen an Wänden oder in Eckbereichen können gleichermaßen stimmungsvolle Lichtdesigns schaffen und Raumkonstruktionen in ein positives Licht rücken. Dabei spielen sowohl Position als auch Abstrahlungscharakteristik sowie die Farbwerte der Wandleuchte eine Rolle.

Lichter, die in ihren Farbwerten individuell eingestellt und auf bestehende Farbräume innerhalb der Räumlichkeiten abgestimmt werden können, schaffen besonders außergewöhnliche Effekte. Zwischen einer kühlen, blauen Farbgebung und einem warmen Orange liegen dabei Welten: Starke Kontraste erzeugen reizvolle Spannungsfelder – harmonische Farbübergänge hingegen ein ruhiges, stimmiges Gesamtbild.

Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz der geeigneten LED-Wandleuchte ist ihre Abstrahlungscharakteristik. Akzentuierende, schwenkbare Spots erzeugen einen genauen und harten Lichtkegel. Mit ihnen lassen sich bestimmte Objekte – wie etwa Skulpturen, Bilder oder Möbelstücke – punktgenau in Szene setzen, ohne die Umgebung wesentlich zu erhellen.

Eine diffuse Lichtverteilung mit Wandflutern hingegen schafft weiche Übergänge und setzt den Wohnbereich oder eine Objektgruppe innerhalb eines Raumes in Szene, ohne den Wohnraum ganzheitlich zu erhellen. Diese Möglichkeit bietet sich auch an, wenn unterschiedliche Bereiche innerhalb eines Raumes verschiedene Funktionen erfüllen – wie zum Beispiel die Leseecke oder der Essbereich.

Lichtwerte schaffen Atmosphäre

Welche enorme Wirkung falsch ausgewählte Lichtwerte wie Farbtemperatur, Lichtleistung oder Blendungswert haben, weiß jeder, der schon einmal in einem schlecht beleuchteten Bekleidungsgeschäft in einen Spiegel gesehen hat. Mit immer vielfältigeren Beleuchtungsmöglichkeiten wächst auch die Sensibilität für Lichtdesign und Lichtstimmung.

Wesentliche Faktoren für die Auswahl der richtigen Leuchtmittel sind:

  • Die Lichtleistung (in Lumen)
  • Die Farbtemperatur (in Kelvin)
  • Der Blendungswert (UGR-Wert)
  • Die Spannung (in Volt) 

Grundsätzlich gibt es keine optimalen Werte für eine Wandleuchte mit LED-Technik, denn sie richten sich stets nach den gegebenen Bedingungen und individuellen Anforderungen. Hilfreich kann bei der Bestimmung der idealen Eigenschaften ein Vergleich mit anderen Leuchtmitteln sein: So entspricht eine Farbtemperatur von 2700 °K einer warmweißen Glühbirne, eine Lichtleistung von 800 Lumen kann mit der Helligkeit einer 60 Watt Glühlampe  verglichen werden.

Der Blendungswert richtet sich vornehmlich nach den Sehbedingungen: Während in Treppenhäusern und Fluren ein maximaler UGR-Wert (Unified Glare Rating) von 25 bis 28 noch annehmbar ist, wird für Lese-, Schreib- und Computerarbeiten ein Wert nicht größer als 16 empfohlen.

In welchen Bereichen ist eine LED Wandleuchte sinnvoll?

Verschiedene Formen, Lichtfarben und Größen von LED Wandleuchten erlauben fantasievolle Dekorationsmöglichkeiten und erzeugen in Räumen eine tolle Atmosphäre. Sei es als unterstützende Beleuchtung oder als Hauptlichtquelle – das ansprechende Design der Wandleuchte mit LED-Technik sorgt für optische Hingucker in jedem Raum.

LED Wandleuchte zur Unterstützung des Deckenlichts

Eine zentrale Deckenleuchte erhellt den Raum weitgehend gleichmäßig. Insbesondere in großen Räumlichkeiten steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Lichtverhältnisse in Randbereichen verschlechtern und einen stumpfen, unangenehmen Eindruck erwecken. Eine Wandleuchte kann hingegen einzelne Wohn- oder Arbeitsbereiche erhellen und einer ungewollten Verdunklung in Ecken oder verwinkelten Räumen unkompliziert und effektiv entgegenwirken.

Ebenso lassen sich mit einer Wandleuchte charakteristische Merkmale eines Raumes hervorheben: Dekorativen Wänden und Tapeten, Kaminecken, Dachbalken oder Erkern wird mit einer abgestimmten Beleuchtung wesentlich mehr Aufmerksamkeit zuteil. Die Lichtfarbe der LED Wandeinbauleuchten sollten dabei jedoch stets mit der Farbtemperatur bereits installierter Deckenlampen oder anderer Lichtkörper abgestimmt werden, um ungewollte Farbkontraste zu vermeiden.

Die Wandleuchte als Hauptlichtquelle

In hohen Räumen sowie bei vorhandenen Dachbalken oder Dachschrägen ist die Raumausleuchtung mit zentralen Deckenleuchten nicht immer problemlos möglich. Die Wandleuchte mit LED-Technik ist in diesem Fall eine unkomplizierte Lichtquelle und kommt durch ihre individuellen Möglichkeiten in den Punkten Aufteilung und Platzierung auch in komplizierten Raumarchitekturen zum Einsatz. Die gewünschte Lichtmenge wird bestimmt durch:

  • die Anzahl der installierten LED-Wandleuchten
  • die gleichmäßige Verteilung unter Berücksichtigung der Raumarchitektur
  • den angegebenen Lichtwert
  • den Abstrahlwinkel der Lampen 

Je höher die angegebene Lumenzahl ausfällt, umso heller erscheint das Licht der Leuchtdioden. Eine größtmögliche und gleichmäßige Verteilung wird durch einen hohen Abstrahlwinkel von idealerweise 180 Grad erreicht - je kleiner der Winkel etwa durch einen Lampenschirm oder andere Begrenzungen ausfällt, umso konzentrierter und schmaler ist auch der Lichtaustritt um die jeweilige LED Wandeinbauleuchte.

Die richtige Montagehöhe für eine Wandleuchte

Die Montage verläuft zumeist sehr unkompliziert und ist oftmals auf dem Putz möglich. Ein ausschlagendes Kriterium ist hierbei, ob die Lampe mit Gleich- oder Wechselspannung betrieben wird und ob sie an das Stromnetz angeschlossen werden muss. Sind die Wandleuchten auf Wechselstrom ausgerichtet, ist beispielsweise kein Netzteil notwendig, was sonst separat untergebracht werden müsste.

Grundsätzlich gilt: Der Kreativität in Bezug auf die Position und das Zusammenspiel einzelner Innenleuchten sind keine Grenzen gesetzt. Umso wichtiger ist es aber, sich im Vorfeld der Montage über die Wirkung der jeweiligen Platzierung Gedanken zu machen. Optimale Werte in den Bereichen Helligkeit und Blendungsfreiheit können geschaffen werden, indem man die Lampe einige Zentimeter über der Augenhöhe montiert. Meistens ist dies eine Höhe zwischen 170 und 180 Zentimetern.

Dekorative Lichtspiele können durch eine bewusste Montage in Boden- oder Deckennähe sowie der Verwendung von Mehrfachschatten erreicht werden; sollten insbesondere in unfallgefährdeten Räumen wie dem Treppenhaus (LED Wandleuchten Treppenhaus) jedoch nicht als alleinige Lichtquelle benutzt werden. Ausschlaggebend sollte auch sein, ob Verletzungsgefahr durch die Lampen bestehen kann – etwa durch das Hängenbleiben in engen Gängen oder auf der Treppe.

Welche Steuerungsmöglichkeiten gibt es?

Neben den Lichtbedingungen ist ebenso  die Auswahl einer optimalen Steuerungstechnik ein wichtiges Auswahlkriterium, denn neben der klassischen Bedienung durch  Schalter erfreuen sich auch Fernbedienungen, Präsenzmelder, Tageslichterfassungen oder Zeitschaltuhren zunehmender Beliebtheit und erleichtern die Lichteinstellungen je nach Einsatzgebiet.

Steuerung und Lichtvariation mit Fernbedienung

Insbesondere im Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer ist eine Lichtsteuerung mittels Fernbedienung eine sinnvolle Alternative. Der Vorteil: neben der bequemen Steuerung vom Sofa, Bett oder Schreibtisch aus wird häufig auch eine individuelle Einstellung von Farb- und Helligkeitswerten ermöglicht. Auf diese Weise kann der Aufwand der zu installierenden Lichtquellen enorm verringert werden. –Eine einzige LED Wandleuchte ist in der Lage, verschiedenste Bedürfnisse zu verschiedensten Zeiten zu erfüllen. Wird für handwerkliche Arbeiten oder zum Essen ein helleres, weißes Licht bevorzugt, kann dieses für den Fernsehabend unkompliziert in ein warmes, dezentes Umgebungslicht verwandelt werden.

Rhythmische Schaltung mit Zeitschaltuhren und Tageslichterfassung

In Außenbereichen, Ausstellungsräumen oder Treppenhäusern bietet die Schaltung mit Hilfe von  Tageslichterfassung oder per Zeitschaltuhr eine bequeme und unkomplizierte Möglichkeit der Lichtgestaltung. Sie eignet sich auch für schwer oder unregelmäßig zugängliche Bereiche und hat den Vorteil, nicht an manuelle Ein- und Ausschaltzeiten gebunden zu sein. Eine weitgehend genaue Einstellung des Leuchtbeginns ermöglicht zudem die Einsparung von Energie indem frühzeitiges Ein- oder verspätetes Ausschalten umgangen wird.

Schaltung mit Präsenzmelder

Wenn eine Lichtquelle in unregelmäßigen Abständen und über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum benötigt wird, bietet sich oft eine Steuerung mit einem Bewegungsmelder an. Die Vorteile sind neben einer meist einstellbaren Belichtungszeit eine kontaktlose, unkomplizierte Bedienung sowie eine effiziente Beleuchtung, wenn beispielsweise Durchgangs- oder Außenbereiche nur gelegentlich genutzt werden.

LED Wandleuchten für den Innen- und Außenbereich

Der jeweilige Einsatzbereich mit individuellen Anforderungen ist ausschlaggebend für die Wahl der Strahler. Normale LED Wandleuchten für innen sind beispielsweise gegen externe Einflüsse wie Kälte, Regen oder Schmutz nicht ausreichend geschützt. Doch auch in bestimmten Innenbereichen – etwa im Bad oder in Werkstätten – müssen spezielle Bedingungen wie Spritzwasser oder Staub berücksichtigt werden.

Eine genaue und individuelle Abstimmung der Wandleuchte auf die jeweiligen Raumbedingungen ist also in jedem Fall sinnvoll. Hierbei sind insbesondere die Einteilung der Lampe in die Schutzklasse (von I bis III) und Schutzart (IP-Wert) zu beachten. Diese Kategorisierung gibt Auskunft darüber, für welche Bereiche und unter welchen Bedingungen eine LED Wandleuchte nutzbar ist. Eine Leuchte ist ab einem IP-Wert von 23 regenwassergeschützt und kann dann für den Außenbereich verwendet werden.

Spezialfälle: Die Wandleuchte für Küche und Bad

Vor allem Küche und Bad ist eine LED Wandleuchte besonderen Bedingungen ausgesetzt, die eine genaue Auswahl der jeweiligen Schutzklasse erfordern. In Feuchträumen (LED Feuchtraum)müssen Wandlampen allen voran vor Spritzwasser und Wasserdampf, in Küchen zusätzlich vor Fremdkörpern geschützt werden und sollten deshalb einen IP Wert von 44 nicht unterschreiten. Ausschlaggebend ist diesbezüglich auch die konkrete Position der Wandbeleuchtung – etwa, ob die Leuchtdioden in unmittelbarer Nähe zu Badewanne, Dusche, Herd oder Spülbecken montiert werden sollen.

Die große Vielfalt der Wandleuchten ist kaum zu übersehen: Ob quadratisch oder rund, die farbprächtigen Strahler sind im Handumdrehen an jeder gewünschten Stelle angebracht und können jederzeit gewechselt werden. Mit den mühelos  dimmbaren Leuchten treffen Sie in jedem Bereich eine gute Wahl und sorgen mit einer attraktiven Wandleuchte für stimmungsvolle Lichterlebnisse in Ihrem Zuhause.

LED Lampen – Vorreiter unter den Leuchtmitteln In immer mehr Bereichen wird die Beleuchtung von herkömmlichen Glühbirnen, Halogen- oder Energiesparlampen auf die Nutzung von... mehr erfahren »
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LED Lampen – Vorreiter unter den Leuchtmitteln

In immer mehr Bereichen wird die Beleuchtung von herkömmlichen Glühbirnen, Halogen- oder Energiesparlampen auf die Nutzung von LED-Beleuchtung umgestellt. Denn diese hat gleich mehrere Vorteile:

  • Eine lange Lebensdauer
  • Ein geringer Stromverbrauch bei gleichzeitig hoher Lichtleistung
  • Keine Hitzeentwicklung
  • Sofortige Brennkraft ohne Einschaltverzögerung 

Hauptgrund dafür ist die Technik hinter der Birne: Eine LED Wandleuchte benötigt kein Vorschaltgerät und keinen Glühfaden aus Wolfram-Draht, der die Lebensdauer der Glühbirne begrenzt. Deshalb ist auch die angegebene Lebensdauer der Leuchtdiode neu zu bewerten, denn gemeint ist bei der abgedruckten Stundenanzahl oft nicht die Dauer bis zum kompletten Ausfall der Birne. Stattdessen wird die Degradation beschrieben – die Brenndauer, ab welcher die Helligkeit nachlassen kann. Bis das der Fall ist, haben Sie allerdings mehrere Jahre Ruhe: Leuchtdioden haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden – das 20- bis 50-Fache einer Glühbirne mit ca. 1.000 Stunden Brennleistung.

Eine LED Wandleuchte erzeugt außergewöhnliche Beleuchtungskonzepte

Leuchtdioden haben nicht nur die Aufgabe, einen Raum bestmöglich zu erhellen. Insbesondere Lampen an Wänden oder in Eckbereichen können gleichermaßen stimmungsvolle Lichtdesigns schaffen und Raumkonstruktionen in ein positives Licht rücken. Dabei spielen sowohl Position als auch Abstrahlungscharakteristik sowie die Farbwerte der Wandleuchte eine Rolle.

Lichter, die in ihren Farbwerten individuell eingestellt und auf bestehende Farbräume innerhalb der Räumlichkeiten abgestimmt werden können, schaffen besonders außergewöhnliche Effekte. Zwischen einer kühlen, blauen Farbgebung und einem warmen Orange liegen dabei Welten: Starke Kontraste erzeugen reizvolle Spannungsfelder – harmonische Farbübergänge hingegen ein ruhiges, stimmiges Gesamtbild.

Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz der geeigneten LED-Wandleuchte ist ihre Abstrahlungscharakteristik. Akzentuierende, schwenkbare Spots erzeugen einen genauen und harten Lichtkegel. Mit ihnen lassen sich bestimmte Objekte – wie etwa Skulpturen, Bilder oder Möbelstücke – punktgenau in Szene setzen, ohne die Umgebung wesentlich zu erhellen.

Eine diffuse Lichtverteilung mit Wandflutern hingegen schafft weiche Übergänge und setzt den Wohnbereich oder eine Objektgruppe innerhalb eines Raumes in Szene, ohne den Wohnraum ganzheitlich zu erhellen. Diese Möglichkeit bietet sich auch an, wenn unterschiedliche Bereiche innerhalb eines Raumes verschiedene Funktionen erfüllen – wie zum Beispiel die Leseecke oder der Essbereich.

Lichtwerte schaffen Atmosphäre

Welche enorme Wirkung falsch ausgewählte Lichtwerte wie Farbtemperatur, Lichtleistung oder Blendungswert haben, weiß jeder, der schon einmal in einem schlecht beleuchteten Bekleidungsgeschäft in einen Spiegel gesehen hat. Mit immer vielfältigeren Beleuchtungsmöglichkeiten wächst auch die Sensibilität für Lichtdesign und Lichtstimmung.

Wesentliche Faktoren für die Auswahl der richtigen Leuchtmittel sind:

  • Die Lichtleistung (in Lumen)
  • Die Farbtemperatur (in Kelvin)
  • Der Blendungswert (UGR-Wert)
  • Die Spannung (in Volt) 

Grundsätzlich gibt es keine optimalen Werte für eine Wandleuchte mit LED-Technik, denn sie richten sich stets nach den gegebenen Bedingungen und individuellen Anforderungen. Hilfreich kann bei der Bestimmung der idealen Eigenschaften ein Vergleich mit anderen Leuchtmitteln sein: So entspricht eine Farbtemperatur von 2700 °K einer warmweißen Glühbirne, eine Lichtleistung von 800 Lumen kann mit der Helligkeit einer 60 Watt Glühlampe  verglichen werden.

Der Blendungswert richtet sich vornehmlich nach den Sehbedingungen: Während in Treppenhäusern und Fluren ein maximaler UGR-Wert (Unified Glare Rating) von 25 bis 28 noch annehmbar ist, wird für Lese-, Schreib- und Computerarbeiten ein Wert nicht größer als 16 empfohlen.

In welchen Bereichen ist eine LED Wandleuchte sinnvoll?

Verschiedene Formen, Lichtfarben und Größen von LED Wandleuchten erlauben fantasievolle Dekorationsmöglichkeiten und erzeugen in Räumen eine tolle Atmosphäre. Sei es als unterstützende Beleuchtung oder als Hauptlichtquelle – das ansprechende Design der Wandleuchte mit LED-Technik sorgt für optische Hingucker in jedem Raum.

LED Wandleuchte zur Unterstützung des Deckenlichts

Eine zentrale Deckenleuchte erhellt den Raum weitgehend gleichmäßig. Insbesondere in großen Räumlichkeiten steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Lichtverhältnisse in Randbereichen verschlechtern und einen stumpfen, unangenehmen Eindruck erwecken. Eine Wandleuchte kann hingegen einzelne Wohn- oder Arbeitsbereiche erhellen und einer ungewollten Verdunklung in Ecken oder verwinkelten Räumen unkompliziert und effektiv entgegenwirken.

Ebenso lassen sich mit einer Wandleuchte charakteristische Merkmale eines Raumes hervorheben: Dekorativen Wänden und Tapeten, Kaminecken, Dachbalken oder Erkern wird mit einer abgestimmten Beleuchtung wesentlich mehr Aufmerksamkeit zuteil. Die Lichtfarbe der LED Wandeinbauleuchten sollten dabei jedoch stets mit der Farbtemperatur bereits installierter Deckenlampen oder anderer Lichtkörper abgestimmt werden, um ungewollte Farbkontraste zu vermeiden.

Die Wandleuchte als Hauptlichtquelle

In hohen Räumen sowie bei vorhandenen Dachbalken oder Dachschrägen ist die Raumausleuchtung mit zentralen Deckenleuchten nicht immer problemlos möglich. Die Wandleuchte mit LED-Technik ist in diesem Fall eine unkomplizierte Lichtquelle und kommt durch ihre individuellen Möglichkeiten in den Punkten Aufteilung und Platzierung auch in komplizierten Raumarchitekturen zum Einsatz. Die gewünschte Lichtmenge wird bestimmt durch:

  • die Anzahl der installierten LED-Wandleuchten
  • die gleichmäßige Verteilung unter Berücksichtigung der Raumarchitektur
  • den angegebenen Lichtwert
  • den Abstrahlwinkel der Lampen 

Je höher die angegebene Lumenzahl ausfällt, umso heller erscheint das Licht der Leuchtdioden. Eine größtmögliche und gleichmäßige Verteilung wird durch einen hohen Abstrahlwinkel von idealerweise 180 Grad erreicht - je kleiner der Winkel etwa durch einen Lampenschirm oder andere Begrenzungen ausfällt, umso konzentrierter und schmaler ist auch der Lichtaustritt um die jeweilige LED Wandeinbauleuchte.

Die richtige Montagehöhe für eine Wandleuchte

Die Montage verläuft zumeist sehr unkompliziert und ist oftmals auf dem Putz möglich. Ein ausschlagendes Kriterium ist hierbei, ob die Lampe mit Gleich- oder Wechselspannung betrieben wird und ob sie an das Stromnetz angeschlossen werden muss. Sind die Wandleuchten auf Wechselstrom ausgerichtet, ist beispielsweise kein Netzteil notwendig, was sonst separat untergebracht werden müsste.

Grundsätzlich gilt: Der Kreativität in Bezug auf die Position und das Zusammenspiel einzelner Innenleuchten sind keine Grenzen gesetzt. Umso wichtiger ist es aber, sich im Vorfeld der Montage über die Wirkung der jeweiligen Platzierung Gedanken zu machen. Optimale Werte in den Bereichen Helligkeit und Blendungsfreiheit können geschaffen werden, indem man die Lampe einige Zentimeter über der Augenhöhe montiert. Meistens ist dies eine Höhe zwischen 170 und 180 Zentimetern.

Dekorative Lichtspiele können durch eine bewusste Montage in Boden- oder Deckennähe sowie der Verwendung von Mehrfachschatten erreicht werden; sollten insbesondere in unfallgefährdeten Räumen wie dem Treppenhaus (LED Wandleuchten Treppenhaus) jedoch nicht als alleinige Lichtquelle benutzt werden. Ausschlaggebend sollte auch sein, ob Verletzungsgefahr durch die Lampen bestehen kann – etwa durch das Hängenbleiben in engen Gängen oder auf der Treppe.

Welche Steuerungsmöglichkeiten gibt es?

Neben den Lichtbedingungen ist ebenso  die Auswahl einer optimalen Steuerungstechnik ein wichtiges Auswahlkriterium, denn neben der klassischen Bedienung durch  Schalter erfreuen sich auch Fernbedienungen, Präsenzmelder, Tageslichterfassungen oder Zeitschaltuhren zunehmender Beliebtheit und erleichtern die Lichteinstellungen je nach Einsatzgebiet.

Steuerung und Lichtvariation mit Fernbedienung

Insbesondere im Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer ist eine Lichtsteuerung mittels Fernbedienung eine sinnvolle Alternative. Der Vorteil: neben der bequemen Steuerung vom Sofa, Bett oder Schreibtisch aus wird häufig auch eine individuelle Einstellung von Farb- und Helligkeitswerten ermöglicht. Auf diese Weise kann der Aufwand der zu installierenden Lichtquellen enorm verringert werden. –Eine einzige LED Wandleuchte ist in der Lage, verschiedenste Bedürfnisse zu verschiedensten Zeiten zu erfüllen. Wird für handwerkliche Arbeiten oder zum Essen ein helleres, weißes Licht bevorzugt, kann dieses für den Fernsehabend unkompliziert in ein warmes, dezentes Umgebungslicht verwandelt werden.

Rhythmische Schaltung mit Zeitschaltuhren und Tageslichterfassung

In Außenbereichen, Ausstellungsräumen oder Treppenhäusern bietet die Schaltung mit Hilfe von  Tageslichterfassung oder per Zeitschaltuhr eine bequeme und unkomplizierte Möglichkeit der Lichtgestaltung. Sie eignet sich auch für schwer oder unregelmäßig zugängliche Bereiche und hat den Vorteil, nicht an manuelle Ein- und Ausschaltzeiten gebunden zu sein. Eine weitgehend genaue Einstellung des Leuchtbeginns ermöglicht zudem die Einsparung von Energie indem frühzeitiges Ein- oder verspätetes Ausschalten umgangen wird.

Schaltung mit Präsenzmelder

Wenn eine Lichtquelle in unregelmäßigen Abständen und über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum benötigt wird, bietet sich oft eine Steuerung mit einem Bewegungsmelder an. Die Vorteile sind neben einer meist einstellbaren Belichtungszeit eine kontaktlose, unkomplizierte Bedienung sowie eine effiziente Beleuchtung, wenn beispielsweise Durchgangs- oder Außenbereiche nur gelegentlich genutzt werden.

LED Wandleuchten für den Innen- und Außenbereich

Der jeweilige Einsatzbereich mit individuellen Anforderungen ist ausschlaggebend für die Wahl der Strahler. Normale LED Wandleuchten für innen sind beispielsweise gegen externe Einflüsse wie Kälte, Regen oder Schmutz nicht ausreichend geschützt. Doch auch in bestimmten Innenbereichen – etwa im Bad oder in Werkstätten – müssen spezielle Bedingungen wie Spritzwasser oder Staub berücksichtigt werden.

Eine genaue und individuelle Abstimmung der Wandleuchte auf die jeweiligen Raumbedingungen ist also in jedem Fall sinnvoll. Hierbei sind insbesondere die Einteilung der Lampe in die Schutzklasse (von I bis III) und Schutzart (IP-Wert) zu beachten. Diese Kategorisierung gibt Auskunft darüber, für welche Bereiche und unter welchen Bedingungen eine LED Wandleuchte nutzbar ist. Eine Leuchte ist ab einem IP-Wert von 23 regenwassergeschützt und kann dann für den Außenbereich verwendet werden.

Spezialfälle: Die Wandleuchte für Küche und Bad

Vor allem Küche und Bad ist eine LED Wandleuchte besonderen Bedingungen ausgesetzt, die eine genaue Auswahl der jeweiligen Schutzklasse erfordern. In Feuchträumen (LED Feuchtraum)müssen Wandlampen allen voran vor Spritzwasser und Wasserdampf, in Küchen zusätzlich vor Fremdkörpern geschützt werden und sollten deshalb einen IP Wert von 44 nicht unterschreiten. Ausschlaggebend ist diesbezüglich auch die konkrete Position der Wandbeleuchtung – etwa, ob die Leuchtdioden in unmittelbarer Nähe zu Badewanne, Dusche, Herd oder Spülbecken montiert werden sollen.

Die große Vielfalt der Wandleuchten ist kaum zu übersehen: Ob quadratisch oder rund, die farbprächtigen Strahler sind im Handumdrehen an jeder gewünschten Stelle angebracht und können jederzeit gewechselt werden. Mit den mühelos  dimmbaren Leuchten treffen Sie in jedem Bereich eine gute Wahl und sorgen mit einer attraktiven Wandleuchte für stimmungsvolle Lichterlebnisse in Ihrem Zuhause.